Reisebericht: Seychellen

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Fotogalerien:      Praslin       La Digue       Mahe       Heiraten auf den Seychellen   

Am 6. August 1999 war es endlich soweit !!!  
Für die nächsten drei Wochen war Besuch im Paradies angesagt. Von Frankfurt aus ging es bequem im Nachtflug in 9 Stunden mit Air Seychelles nach Mahe (Victoria) auf die Hauptinsel der Seychellen. Aufgrund des dort nicht unüblichen schlechten Wetters landeten wir erst auf den dritten Versuch, wobei einen das Gefühl nicht losließ, dass das Benzin sowieso nicht länger gereicht hätte.
Mit einer kleinen Propellermaschine ging es im Anschluss direkt weiter nach

Praslin   
wo wir die ersten 6 Tage unseres Urlaubs verbrachten. Wir nahmen den Bus quer über die Insel, um zu unserer ersten Unterkunft zu gelangen. Busfahren kostet immer gleich viel - egal wohin - und das ist fast nichts, da die Seychellois auf ihn angewiesen sind. Berührungsängste sind natürlich total unbegründet, da es wohl kaum ein anderes Land auf der Welt gibt, wo man so sorglos Urlaub machen kann. So waren wir dann schon recht bald morgens am Le Duc an der Anse Volbert an der Ostküste von Praslin. Dort hat es uns ganz gut gefallen. Die Zimmer sind sehr schön und mit Moskitonetz !! Nur ein paar Meter zum Strand. Essen sehr gut. Wenn man keine Halbpension vorgebucht hat, kann man sich morgens noch entscheiden, ob man abends mitessen möchte (ca. 30 Euro p.P.). Wir trödelten den ganzen Tag voll herum, um uns so richtig einzuleben. Also: Strand antesten, auf der Terrasse sitzen und Vögel beobachten, Kaffeechen trinken...
Der nächste Tag begann gleich mal mit Regen. Was soll´s. Erst mal gemütlich frühstücken. Ok, es regnet immer noch. Vielleicht mal was lesen, endlich hat man mal Zeit dazu. 11 Uhr. Regen. Also gut. Kurzentschlossen fuhren wir mit dem Bus ins berühmte Vallee de Mai, da es dort im dichten Wald ja eh egal ist wie das Wetter ist. Was sollen wir sagen, es geht sowieso jeder, der auf Praslin ist auch ins Vallee de Mai. Aber es ist einfach auch faszinierend dort. Man wird tatsächlich verzaubert von der Vielfalt der Natur, den Früchten, den riesigen Palmwedeln und der Ursprünglichkeit. Auch wir blieben den ganzen Tag voll und trampten dann zurück zum Le Duc. Hungrig, aber zufrieden mit der Welt.

Am nächsten Morgen wolkenloser Sonnenschein. Nichts wie raus, schnell frühstücken und los. Bei schönen Wetter kann es nur ein Ziel geben: Anse Lazio !!!
Vom Le Duc aus sind´s nur zwei Stationen mit dem Bus. Noch 5 Minuten zu Fuß über einen kleinen Hügel und da ist er, der schönste Strand der Welt. Und alle die dies behaupten haben einfach recht. Schneeweißer puderfeiner Sand, palmengesäumt, in allen Blautönen schimmerndes Meer, glasklares Wasser. Um dies richtig zu genießen, lohnt es sich wirklich früh dran zu sein. Wir empfehlen zuerst mal eine ausgedehnte Schnorchelrunde am rechten Rand der Bucht. Dort an den Felsen entlang zu schnorcheln ist ein echtes Erlebnis. Unzählige verschiedene bunte Fische im - nach unseren Erfahrungen - klarsten Wasser der Seychellen. Um sich an den Strand legen gibt es auf der linken Seite sehr schöne einsame Plätzchen unter Palmen. Zur Abwechslung kann man zwischendurch mal die Schildkröten direkt hinter dem Strand besuchen. Mit dem letzten Bus zurück. Ein Traum wurde wahr......

Unser vierter Urlaubstag begann - wie so viele Tage - zunächst mal mit einem skeptischen Blick auf das Wetter. Ausgedehntes Frühstück war die logische Folge. Im Le Duc sitzt man auf einer offenen Veranda mit Blick in den schönen Garten. Dies bedeutet, dass man nie alleine frühstückt. Viele kleine bunte freche Vögel versuchen auch einen Happen zu ergattern. Am Besten schmeckt ihnen wohl das Toastbrot.  Schon allein deshalb vergeht die Zeit wie im Fluge, und plötzlich scheint dann auch wieder die Sonne. Wir beschlossen ganz relaxt ein bisschen am Hausstrand entlangzugehen. Wenn man den ganzen Stand bis zum Ende entlang und wieder zurückläuft, sind ruckzuck mal 3 Stunden rum. Aber es lohnt sich. Auf der einen Seite türkisblaues Meer, unter einem feiner weißer Sand und auf der anderen Seite dichte grüne Vegetation mit vielen Palmen. Eben Urlaubsfeeling pur. Alle Unterkünfte sind so gebaut, dass sie niedriger als die Palmen und vom Meer aus nicht zu sehen sind. Nachmittags gingen wir Schnorcheln. Nur ca. 100 Meter entfernt befindet sich das La Reserve Hotel an der Anse Petite Cour. Einfach ins Hotelgelände reinlaufen, an den Strand gehen und rein ins Wasser. Das ist deswegen so empfehlenswert, weil im August das Meer an der Anse Volbert selber viel zu trübe ist. Hier aber glasklar. Vor nicht wenigen Jahren war diese Schnorchelstelle noch ganz in Ordnung. Aber der El Nino hat auch hier - wie überall auf den Seychellen - seine Spuren hinterlassen. Die Korallen sind gebleicht und an manchen Stellen durch die Brandung zerstört. Trotzdem gibt es noch eine Unmenge an bunten Korallenfischen und Seesternen. Das Schnorcheln innerhalb des Riffs ist problemlos, allerdings ist das Wasser ist bei Ebbe fast zu niedrig.

Unser letzter ganzer Tag auf Praslin bricht an. Ziel: mit dem Bus an die Westküste und zu Fuß auf Erkundungstour gehen. Wir fuhren bis zur letzten Haltestelle im Nordwesten.  Hier gibt es Krabbenzucht und Hühnerfarmen, sowie Obstplantagen. Wir entschlossen uns weiterzulaufen bis zur verträumten Anse Georgette. Leider machten wir dabei den Fehler am Strand entlang zu laufen. Denn von der Anse Kerlan aus gibt es keine Möglichkeit weiter zu kommen, weder die Felsen entlang, noch über den Hügel dazwischen. Man muss es vom Landesinneren aus probieren, oder - ganz einfach - von der Anse Lazio aus. So blieb uns nur der sehnsüchtige Blick von oben. Diese Gegend hat sich bis heute sehr stark gewandelt, da an der Anse Kerlan ein absoluter 6-Sterne Luxusschuppen mit Golfplatz gebaut wurde. Die Anse Georgette selber, ist aber immer noch gänzlich unverbaut und somit ein echter Traumstrand.

Am sechsten Tag steht dann auch schon die Weiterreise zur nächsten Insel an.

Was würden wir anders machen:   

bullet2mal zur Anse Lazio gehen
bulletdie Anse Georgette finden

La Digue        ==>  zu den Fotos

erreichten wir um die Mittagszeit mit einem kleinen Segelschiff, dass ein paar mal pro Tag zwischen der Jetty von Praslin und dem Hafen von La Digue verkehrt.
Zu Fuß gingen wir die ca. 500 Meter zu unsere Unterkunft: das Chateau St. Cloud. Es besteht aus einem alten Kolonialhaus mit besonderem Charme (jetzt leider abgerissen, da baufällig) und einem Nebenhaus mit den Appartements. Gleich vorweg, hier ist es sehr gemütlich und persönlich. Das Essen wird gemeinsam an einer langen Tafel eingenommen, so dass eine richtig familiäre Atmosphäre aufkommt.
Der Tag ging recht schnell voll vorbei. Wir schnupperten noch bisschen in der Umgebung und stellten Eines sofort fest. Hier fühlt man sich einfach wohl. Der perfekte Ort um die Seele baumeln zu lassen.

Nachdem wir uns durch das komplette Frühstücksbuffet gefuttert hatten (und noch reichlich Verpflegung für den Tag gleich miteingepackt wurde) ging´s am folgenden Tag ins Union Estate. Das ist eine Kokosnussplantage und gleichzeitig auch der Landsitz des Präsidenten. Kurz vor dem Eingang auf keinen Fall den alten Kolonialfriedhof gleich rechts verpassen. Sehr stimmungsvoll. Danach ist ein kleiner Eintritt fällig, dafür bekommt man in der Plantage auch die Herstellung von Kokosöl praktisch vorgeführt, und zwar vom Öffnen einer Nuss bis zum fertigen Öl. Eine nette Abwechslung im Strandalltag. Auch im Garten des Präsidenten kann man sich frei bewegen. Das wäre auch kein schlechter Platz, um ein paar Jährchen zu verbringen. Träumen ist ja mal erlaubt......
Geht man einfach immer weiter, so kommt man ganz automatisch - an einer Schiffswerft vorbei - an den meistfotografierten Strand der Welt: die Anse Source D´Argent. Wir können nur hoffen ihr habt genug Filme mit dabei ;-). Die nächste Stunde wanderten wir die Küste entlang, es folgt immer Strand auf Strand, nur getrennt von den berühmten Granitfelsen. Strände sind nicht jedermanns Sache, aber wem´s gefällt, der ist beim ersten mal wie in Trance. Uns ging´s auf jeden Fall so. Auch wenn´s abgedroschen klingt: ein absolutes Muss !!! Leider fing es am Nachmittag an zu regnen. So eine Palme leitet den Regen direkt über ihre großen Palmwedel zu den Wurzeln, so dass man unter ihr fast trocken bleibt. Aber irgendwann mussten wir doch den Weg zurück in Angriff nehmen. Na ja, der Regen ist ja warm. Es folgte ein Abend wie so oft, und das sollte einem auch klar sein bevor man auf die Seychellen geht: Abendessen ca. um 20 Uhr, Bierchen und kleiner Smalltalk mit den anderen Gästen, Rückzug aufs Zimmer oder Terrasse und noch bisschen lesen (genug Lesestoff mitnehmen), zufriedenes Einschlafen danach. (nach dem Lesen oder dem Anderen....)

Bisschen Bewegung kann nicht schaden. Zu Fuß liefen wir am nächsten Tag zur Grand Anse im Süden der Insel. So ein Fußmarsch hat einige Vorteile: man kann das Leben der Leute beobachten, entdeckt Tiere im vorbeigehen und erlebt alles einfach intensiver. Und nach 45 Minuten ist man ja eh schon da. Gleiches Bild wie immer: Granitfelsen, Palmen, ..... leider zum Baden im August nicht geeignet, wegen der hohem Brandung. Kein Problem, unser eigentliches Ziel ist ja die Anse Cocos. Also linker Hand über den Hügel in die Petite Anse. Schon die Aussicht lohnt den Weg. Die Petite Anse ist meist ganz menschenleer, weil nur Durchgangsstation. Am Strand entlang weiter, kurzer Haken ins Landesinnere und über das nächste kleine Hügelchen. Der Weg ist in jedem Reiseführer beschrieben, allerdings oft zu ungenau oder falsch, also viel Spaß beim Suchen.
Die Anse Cocos ist für viele der Strand auf La Digue. Vom Chateau aus liefen wir ca. 1 Stunde und 30 Minuten. Das ist vielen Touris aber schon zu anstrengend. Mit der angenehmen Folge, dass man oft stundenlang ganz alleine ist. Baden ist im August auch dort teilweise nicht möglich, aber es gibt ein paar geschützte Stellen.
Die nächsten fünf Stunden: klettern zwischen den Felsen, im warmen Wasser dümpeln, Fische beobachten, Kokosnüsse sammeln und essen (man weiß jetzt ja, wie man sie problemlos öffnet), bräunen lassen, versuchen auf Palmen zu klettern, ........

Dritter Tag auf La Digue: Genug gelaufen dachten wir uns, und mieteten das Verkehrsmittel Nr. 1. Das Chateau hat eigene Fahrräder. Kein Problem also. Wir fuhren zuerst am Hafen vorbei. Dort gibt es ca. 5 oder 6 Läden zum Bummeln. Dann an der Westküste entlang nach Norden. Es macht ungeheuer Spaß, so durch die Gegend zu radeln und die ganzen Eindrücke in sich aufzunehmen. Im Norden dann quer rüber, und an der Ostküste entlang wieder runter. Es gibt nur einen Weg, man kann also nichts falsch machen. Die Ostküste selber ist einsam, aber besitzt auch keine Highlights muss man ehrlicherweise sagen. Der Weg hört nach der Hälfte der Strecke auf, so dass man den Gleichen auch wieder zurück nehmen muss. Im Norden und Nordwesten gibt es einige schöne Stellen zum Schnorcheln. Zum Sonnenuntergang fuhren wir an der Anse Source D´Argent vorbei. Ein tolles Schauspiel, wie sich die Granitfelsen rot färben. Der richtige Platz für Verliebte zu Träumen.
Abends erwartete uns ein weiterer Höhepunkt. Immer im August findet auf La Digue ein Musikfestival statt. Also nach dem Abendessen nichts wie vor an den Hafen. Übrigens im Stockdunkeln, da wir keine Taschenlampen dabei hatten. Hier merkt man mal wieder, dass die Seychellen eines der sichersten Reiseländer der Welt sind. Wohl auch ein Grund dafür, weshalb wir uns dort so wohl gefühlt haben.
Das Festival selber ist einfach toll. Viele Essens- und Verkaufsstände und Musik von verschiedenen Gruppen die ganze Nacht hindurch. Tanzvorführungen und ausgelassene,  friedliche, natürliche Menschen. Eine unvergessliche Nacht.

Nachdem wir gut ausgeschlafen hatten, fuhren wir am nächsten Tag mit unseren Fahrrädern nochmals zur Grande Anse, stellten Sie dort ab, und liefen zur Anse Cocos. Auch uns hatte es dort nämlich so gut gefallen, dass wir unbedingt noch ein zweites Mal hin wollten. Den ganzen Tag alleine :-))
Nachmittags noch bisschen rumkurven. So langsam kennt man sich ja aus..

Fünfter Tag: Mit zwei Pärchen, welche wir im Laufe der Zeit kennen gelernt hatten, starteten wir eine Bootstour. Erstes Ziel: Les Soeurs. Zwei kleine Inseln nördlich von La Digue. Dort schnorchelten wir und erkundeten die einsame Palmeninsel. In der Zwischenzeit grillte unser Guide leckeren frischen Fisch mit einer Magic Sousse, zubereitet auf einem improvisierten Grill mit Kokosnussschalenfeuer. Ein Gedicht. Auch hier typisch Seychellen. Alles was man mitbringt, nimmt man auch wieder mit, um die Natur unverändert zurückzulassen.
Wir fuhren dann nach Cocos Island. Paar Granitfelsen, Palmen, eine weißer Sandstrand, ca. 20 Meter im Durchmesser. Leider hatte es sehr hohen Wellengang, so mussten wir den letzten Teil schwimmend zurücklegen, da das Boot nicht näher ran konnte. Die Belohnung war fantastisch. Rund um die Insel Korallen in ein bis zwei Meter Tiefe. Leider auch teilweise gebleicht. Es hatte so viel Fische, dass einem fast schon unheimlich zumute wurde. Auch viele verschiedene Arten, Schildkröten inklusive. Wir würden ja sagen: dort muss man auf jeden Fall hin., aber leider ist es nach unseren Infos in der Zwischenzeit fast unerschwinglich, da die Insel jetzt in Privatbesitz ist, und der Besitzer sich den Spaß mit einer Gebühr teuer bezahlen lässt.

Zu Fuß ging´s in den sechsten Tag. Direkt neben dem Chateau führt ein Weg zum höchsten Berg der Insel. Bei schönem Wetter sehr empfehlenswert (sonst sinnlos). Man hat einen tollen Blick hinüber nach Praslin und auf die nahen Nachbarinseln. Die Küste strahlt in schönstem Türkisblau rund um La Digue und man sieht auch sehr gut, wie sich die Wellen im vorgelagerten Riff brechen. Auf halber Höhe am Berg gibt es ein idyllisches kleines Restaurant. Ein Zwischenstopp mit frisch gepresstem Saft aus verschiedenen Früchten ist hier wärmstens zu empfehlen.
Leider dann den ganzen Tag voll Regen ..........

Sonntag morgens kamen wir rein zufällig an der Kirche vorbei. Der überwiegende Teil der Seychellois sind Christen. Die Sonntagskirche ist trotzdem mit unserer nicht zu vergleichen. Ein Großteil spielt sich im Freien vor der Kirche ab, zwar mit feierlichem Gesicht, aber recht beschwingt. Dann marschiert man mit kompletter Musikkappelle in die Kirche. Aber nur, um nach allerhöchstens 5 Minuten Ansprache wieder raus zukommen und den Rest des Tages zu genießen. Nicht unsymphatisch, oder ?
Den Rest des Tages verbrachten wir voll an der Anse Source D´Argent, um den Traumstrand für immer in unserer Erinnerung zu haben. Man muss übrigens jedes mal wieder neu Eintritt bezahlen, da man auf dem Weg dorthin ja durch die Kokosnussplantage geht. Früher reichte es aus, einmal zu bezahlen und die nächsten Male einfach die Quittung zu zeigen. Jetzt wird wohl tatsächlich immer wieder Eintritt verlangt. Man kann natürlich auch einfach kurz vorm Häuschen ans Meer vor abbiegen und dort durchs maximal kniehohe Wasser waten, die Plantage links liegen lassen und dann sind auch alle zufrieden :-))
Im Chateau gibt es eine kleine Bar, in der man noch was trinken kann. An diesem Abend war dort noch was Besonderes geboten. Drei lustige Rastas machten echt coolen, tanzbaren Sound. Dazu noch ein paar Seybrew-Biere und Drinks und schon ist man locker genug, um endlich den richtigen Rhythmus für den Sega zu haben. Mit ein paar Tipps dazu geht´s fast wie von selber. Wir tanzten bis spät in die Nacht. Ein schönes Abschiedserlebnis...........

Am achten Tag hieß es Abschied nehmen. Wir ließen uns Morgens mit dem Ochsenkarren abholen und an den Hafen bringen. In ca. 45 Minuten segelt man von dort wieder nach Praslin.
La Digue ist eine echte Trauminsel, die für immer in unserer Erinnerung bleibt....

Was würden wir anders machen:
bulletnicht mehr mit dem Ochsenkarren fahren: Abzocke
bulletsonst waren wir wunschlos glücklich, selten so entspannt gewesen

Mahe        ==>   zu den Fotos

erreicht man nach einer Viertelstunde Flug von Praslin aus. Mit ein bisschen Charme und gut zureden durften wir im Zubringerbus für die größeren Hotels mitfahren. So konnten wir dann in der Nähe unserer Unterkunft am Beau Vallon Beach aussteigen.  Wir hatten uns auf Mahe für ÜF in Daniellas Bungalows entschieden. Ruhig, sympatisch, hilfsbereit und sauber. Abends haben wir uns selbst nach was zum Essen umgesehen.
Wir verbrachten mit Anreise- und Abreisetag insgesamt 6 Tage auf Mahe. Unser persönlicher Höhepunkt war dabei natürlich, dass wir am 23. August heirateten. Die meisten Formalitäten erledigt man schon von Deutschland aus. Wir haben dies nicht im Voraus gebucht, sondern alles selber erledigt.  Sollte jemand Interesse daran haben, hier sind unsere Heiratstipps dazu.

Da es bei uns relativ oft schlecht Wetter war auf Mahe (tja, die Berge), fassen wir uns etwas kürzer beim Reisebericht. Wir waren logischerweise nicht so oft am Strand, sondern haben uns nach anderen Aktivitäten umgesehen. Hier eine kleine Übersicht:

bulletBesuch der Hauptstadt Victoria, ca. 15 Minuten mit dem Bus vom Beau Vallon Strand aus (mehrere Haltestellen dort): Markt, bummeln, im Cafe sitzen, botanischer Garten.. ...
bulletWanderung zur Anse Major im Nordwesten der Insel: sehr schön durch abwechslungsreiche Natur, Bucht palmengesäumt, Strand für Seychellen eher mittelprächtig, viele einheimische Kinder da, lustig zu beobachten
bulletSchnorcheln in der Beau Vallon Bucht: am linken und rechten Rand noch teilweise Korallen, viele Fische
bullet3 Tage Auto gemietet um die Insel zu erkunden: sehr sinnvoll und praktisch. Man sollte gesehen haben:   
bulletJardin du Roi: Pflanzen, Gewürze, Früchte,.... am besten mit Führer zur Erklärung
bulletTraumstrand Anse Intendance (Platz 5 der Weltstrandbestenliste)
bulletSauzier Wasserfall im Nordwesten: schöne kurze Wanderung bei der man auch das Leben der Seychellois mal sieht, baden im Wasserfall (kleine Gebühr, da er auf Privatgrundstück ist)
bulletim Osten der Insel unterhalb von Victoria kann man Einheimischen bei der Schiffsmodellherstellung in einer kleinen Fabrik über die Schulter schauen
bulleteinfach die Küste entlang fahren: immer wieder traumhafte Buchten, Strände, Ausblicke

Noch eine Bemerkung zum Abendessen. Es gibt verschiedene Restaurants am Beau Vallon. Teilweise muss schon am Abend vorher reserviert werden. Unbedingt erkundigen. Am Besten ein Lokal wählen, in dem man all you can eat machen kann. Dort kann man zu einem halbwegs fairen Preis - so 15 Euro pro Person - wirklich hervorragend essen. Auch eine relativ günstige Pizzeria ist vorhanden.

Wir hoffen euch etwas Lust auf die Seychellen gemacht zu haben. Praslin und La Digue sind wirklich paradiesisch. La Digue ist unserer Meinung nach die schönste Insel. Mahe selber würden wir das nächste Mal kürzer besuchen.

Viel Spaß wüschen Carmen und Andy...........

Über einen Eintrag in unser Gästebuch würden wir uns sehr freuen !!!